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Gerüchteküche zum sinkenden Wasserstand!

Der sinkende Wasserstand rückt nun immer mehr in den Focus, was leider auch absurde Gerüchte mit sich bringt, so wie das, dass wir Seeanlieger durch private Wasserentnahmen für den Wasserverlust verantwortlich sein könnten.
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Die Seeanlieger für den unnatürlichen Wasserverlust verantwortlich zu machen ist einfach grotesk.
Der größte Teil der Anliegergrundstücke auf der Berliner Seite sind schmale Seezugänge oder aber nur mit Lauben bebaut, somit vielerorts auch ohne Strom. Eine elektrische Pumpe kann dort gar nicht benutzt werden. Dazu kommt, dass der größte Teil der Grundstücke, besonders die Grundstücke mit Wohnhäusern, an Uferabschnitten liegen, an denen das Wasser bereits soweit zurückgegangen ist, dass ein Betrieb einer Pumpe ohne aufwendige dauerhafte Halterkonstruktion mitten im See – die weithin für alle sichtbar wäre – gar nicht möglich ist, denn die Stege stehen fast alle im Trockenem. Stellen Sie sich das doch bitte mal bildlich vor: Die Seeanlieger müssten – sofern sie eine solche dauerhafte Konstruktion nicht installiert haben (haben sie natürlich nicht!) – täglich mit Pumpe in der Hand, Stromkabel und Schlauch unter dem Arm meterweit durchs knietiefe Wasser waten und dort so lange stehen bleiben, bis ihre Grundstücke ausreichend bewässert wurden. Dieses Phänomen wurde bisher noch nicht gesichtet.
 
Selbst mögliche „schwarze Schafe“ können jedenfalls diesen Wasserverlust nicht herbeiführen!
 
Wir Anlieger haben den See und seine Ufer immer im Blick. Seit Jahren beschäftigt sich unsere Bürgerinitiative mit der ökologischen Situation hier am See. Uns weiter auszugrenzen ist fatal, denn es braucht nicht immer gleich ein Gutachten oder gar eine/n Dedektiv*in, um nötige und notwendige Informationen zu erhalten, fragen Sie doch einfach zuerst uns, dann bleiben uns allen auch solche Gerüchte erspart.
 
Bürgerinitiative-Pro-Groß-Glienicker-See e.V.

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