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Wir machen den Wanderweg frei!

Unter dem Motto „Wir machen den Wanderweg frei“ ist am Samstag, den 15.09.12  die Bürgerinitiative-Pro-Groß-Glienicker-See e.V. dem  Aufruf des Tagesspiegels für eine „Saubere Sache „ gefolgt und hat die Uferpromenade auf ganzer Länge gereinigt ,vom Wildwuchs befreit und somit wieder freier und  breiter gemacht.
Die Bürgerinitiative will mit dieser Aktion auf den bereits bestehenden Wanderweg aufmerksam machen und ihre Mitbürger und Politiker einladen, diesen zu erkunden, um sich ein Bild von der tatsächlichen Lage am See zu machen. Auf diesem Weg kann man den See auf der Berliner Seite bereits komplett umrunden. Er führt von der beliebten Badestelle „Pferdekoppel“ bis zur, im letzten Jahr erst erweiterten, Badestelle “Moorloch“. Da der Weg, der bereits in den dreißiger Jahren des 20´ten Jahrhunderts angelegt wurde, erhöht geplant wurde, hat man von hier aus über die Wassergrundstücke hinweg häufig einen Blick auf den See. Die Uferpromenade führt auch am Naturschutzgebiet „Halbinsel“ vorbei, auf der See abgewandten Seite kann man z.T. denkmalgeschützte Villen betrachten.
Die Bürgerinitiative will der Öffentlichkeit und den Politikern diesen bereits vorhandenen Wanderweg ins Bewusstsein rufen und natürlich auch hinterfragen, ob ein weiterer Wanderweg, wie er von der Bezirksverordnetenversammlung bzw. der Zählgemeinschaft SPD und GAL + Linke beschlossen wurde, wirklich notwendig ist.
Der neue Wanderweg würde parallel zum bereits vorhandenen Weg verlaufen und zur Enteignung von ca. 70 Seeanliegern führen,  Millionen an Steuergeldern kosten und es könnte überhaupt erst nach jahrelangen kostspieligen Rechtstreiten mit dem Bau begonnen werden.
„Können die Steuergelder nicht anderweitig sinnvoller verwendet werden und warum müssen 70 aufwendige Enteignungsverfahren durchgeführt werden?“ fragt die Bürgerinitiative. Kommen Sie und machen sich ein Bild, und genießen den bereits vorhandenen Weg, die Uferpromenade.

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