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Steggenehmigungen oder nicht?

Steggenehmigungen oder nicht?

Es ist ein Trauerspiel. Immer wieder wird uns unterstellt, dass wir die See-Stege illegal in den See gebaut hätten, also Vandalen sind, die ohne Rücksicht auf die Natur, einfach wie es passte, die Planken durch den dichten Schilfgürtel gehauen haben. So zumindest verkaufen es gerne SPD und  GAL.

Warum?

Grundlage dafür ist die stete Aussage des Bezirksamtes und jetzt auch des Bezirksbürgermeisters (SPD), dass es keine Genehmigungen für die vorhandenen See-Stege gäbe.

Hier muss man aber schon mal genauer nachfragen, um die ganze Wahrheit zu erfahren.

Die See-Stege wurden damals, in den 1930 Jahren, mit Genehmigung erbaut!

Nach dem Krieg und in den folgenden Jahrzehnten, wurden immer wieder Genehmigungen zu den See-Stegen erteilt. Also kann von illegal gebauten Stegen gar keine Rede sein, das muss hier mal ausdrücklich gesagt werden.

Ob die Steggenehmigungen der Anlieger noch Gültigkeit haben, wird sich erst in den juristischen Auseinandersetzungen, die zwangsweise mit den angedrohten und beschlossenen Kündigungen einhergehen, zeigen.

Insofern wäre es sehr wünschenswert, wenn das Bezirksamt, die Parteien und der Herr Bürgermeister, Ihre Aussagen dazu etwas wahrheitsgetreuer formulieren würden, damit kein falscher Eindruck erweckt wird, oder ist gerade das die Absicht?

Anjuschka Wagner

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