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Die Sauberaktion 2014

Die Bürgerinitiative-Pro-Groß-Glienicker See e.V. hat wieder erfolgreich an der berlinweiten Aktion „Saubere Sache“ teilgenommen.

Mit Hacke, Schaufel und Besen sowie großem Gerät wurde wieder – wie auch in den Jahren davor – dem verstreuten Müll, wuchernden Kraut und störenden Ästen zu Leibe gerückt.

Diesmal wurde der Weg nicht nur für die Spaziergänger wieder begehbar und attraktiver gemacht, sondern auch den Autofahrern eine Freude bereitet. Die auf Höhe des ehemaligen Tennisplatzes vom Grünstreifen in die Fahrbahn hineinwuchernden Brennnesseln und das dichte Gestrüpp wurden entfernt, so dass ein Ausweichen, zumindest auf dieser Seite, wieder möglich ist, ohne das der Lack Schaden nimmt. Die wuchernde Hecke bleibt aber leider weiterhin ein Ärgernis.

Die Resonanz bei den Spaziergängern hat auch gezeigt, dass unser Einsatz dort sehr gut ankam. Mit Kommentaren wie „…wenn die Uferpromenade so schön ist, wer braucht da einen anderen Wanderweg…“ und „…wenn der Bezirk die öffentlichen Wege nicht sauber und begehbar halten kann, wie soll das denn dann am Ufer aussehen…“ und „… schön, dass wir mal ins Gespräch kamen…“ usw. haben wir auch erreicht, unsere Mitbürger weiter für das Geschehen zu sensibilisieren und den Uferwanderweg in Frage zu stellen.

Selbst der Bezirksbürgermeister Kleebank (SPD) hat die Uferpromenade als Trampelpfad bezeichnet (BVV vom 28.03.2012). Der Gehweg-Belag ist in einem miserablen Zustand: Uneben, wellig, geflickt, gerissen, ausgeschwemmt, versandet und gebrochen, streckenweise kaum noch als Gehweg zu bezeichnen.

Für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte so gut wie nicht passierbar.  Immer wieder sieht man, wie Spaziergänger und Jogger auf die Fahrbahn ausweichen, weil die Gefahr zu stürzen oder sich zu verletzten einfach zu groß ist.

Und hat der Bürgermeister dagegen etwas unternommen? Nein.

Stattdessen wird ein zusätzlicher Uferwanderweg propagiert, der hier nicht gebraucht wird.

Wirklich Sinn würde es machen die Uferpromenade wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen und mit Mülleimern zu versehen, so dass der Weg für die Öffentlichkeit wieder hergestellt und der gefahrenfreie Zugang der Badegäste zur Badestelle Moorloch gewährleistet ist.

Auf diesem Weg nochmal herzlichen Dank an das Tauchsportcenter Spandau und den Tauchverein Tiefenrausch, die mit der Teilnahme an unserer Aktion ihre Verbundenheit zum See Ausdruck verliehen haben und diesen von jeder Menge Unrat befreit haben. Dank auch an die Gartenbaumschule Schneider, die uns ihre Geräte zur Verfügung gestellt hat, damit wir den Weg für Sie alle frei machen konnten.

Wir alle lieben den See und seine Umgebung und werden weiter versuchen ihn mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen.

Wir sind jedenfalls bereit dazu. BiPGGS e.V.

 

Jetzt geniessen Sie die Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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