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Vermessungen des südlichen Uferbereiches des Groß-Glienicker-Sees

Die Vermessungen des südlichen Uferbereiches des Groß-Glienicker-Sees sind soweit abgeschlossen. Das Vermessungsamt war vom Bezirksamt beauftragt, die Grenzmarkierungen aufzusuchen und die Uferlinie neu festzulegen.

Erstaunlich ist, dass es scheinbar nur einen Auftrag für den südlichen Bereich gab. Eine Vermessung des Uferbereichs nördlich der Halbinsel scheint nicht vorgesehen. Stellt sich die Frage warum nicht?

Verwunderlich ist allerdings nicht, dass die Vermessung des Uferbereiches wieder mal in der wasserärmsten Zeit des Sees vorgenommen wurde, zu der der Wasserpegel am niedrigsten ist. Soll hier wieder mit einem breiteren Schwemmlandstreifen geworben werden, als tatsächlich im Rest des Jahres vorhanden ist?

An den Stellen an denen die Verlandung bereits fortgeschritten ist, ist der Uferstreifen jedoch großflächig von einem sehr dichten undurchdringlichen Röhricht - und Erlendickicht bewachsen, hier ist für Menschen kein Durchkommen.

Natürlich haben wir Seeanlieger den Vermessern den Zugang über unsere Grundstücke ermöglicht, erst recht wenn seeseitig durch den Bewuchs kein Weiterkommen mehr war. Unsere Angebote dazu wurden auch gerne dankend angenommen. So nahm die Natur nur wenig Schaden und die Vermesser holten sich keine nassen Füße.

Warum die Grenzlinie zum Seeufer in einer wilden zackigen und oft nicht nachvollziehbaren Linie verläuft bleibt aber ein Rätsel und konnte uns von den Vermessern auch nicht erklärt werden.

BiPGGS e.V.

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