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Wir haben die Lösung -> Die Zielkonzeptionierung unserer Bürgerinitiative!

Immer wieder haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass die in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau im Jahr 2012 beschlossenen Pläne* der Politik und das Agieren des Bezirksamtes schlecht für den See sind.

Eine langfristige und langanhaltende Verbesserung des Uferbereiches ist durch diese Pläne leider unmöglich.

Das Seeufer renaturieren zu wollen, um es dann im sensibelsten Bereich des ganzen Sees der Öffentlichkeit in Form eines Wanderweges zugänglich zu machen, ist der Widerspruch schlechthin, denn dort befinden sich auch die empfindlichen Laich- und Brutplätze von Fischen, Amphibien und Vögeln.

Das sind zwei Ziele - Uferwanderweg und Renaturierung -  die einfach unvereinbar sind.

Als direkte Anwohner sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und auch bereit, uns aktiv für den See einzusetzen. Trotz aller Widerstände und Ablehnungen durch einige Parteien und das Bezirksamt sind wir nicht untätig gewesen und haben unseren Worten Taten folgen lassen.

Ein auf dem Gebiet der Entwicklung von umweltverträglichen Uferkonzeptionen erfahrener und versierter Landschaftsarchitekt, der bereits an verschiedenen Brandenburger Seen erfolgreich tätig war, steht nun an unserer Seite. Er unterstützt uns bei der Umsetzung unserer Ideen, bringt seine umfassenden fachlichen Erfahrungen und Kenntnisse ein und bietet gute Lösungen für alle naturschutzrechtlichen Fragestellungen. Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten und den Seeanliegern haben wir die Basis zu einer einvernehmlichen Uferkonzeption für den Groß-Glienicker See erarbeitet.

Diese Zielkonzeptionierung haben wir dem Bezirksamt am 22.06.2016 vorgestellt. Mit Hinweis auf die Forderungen des BVV-Beschlusses und auf die Handhabung bestehender Gesetze wurde unsere Idee jedoch abgelehnt.

Dabei übersieht das Bezirksamt die erheblichen positiven Folgen einer einvernehmlichen Konfliktlösung und die Möglichkeiten, die selbst die bestehenden Naturschutzgesetze bieten.   Hier könnte kurzfristig die kostenneutrale Umsetzung und vor allem die fortwährende Erhaltung und Pflege eines naturnahen Uferbereiches - die aller Orts an den leeren Bezirkskassen und fehlendem Personal scheitert -  Seite an Seite mit den betroffenen Bürgern auch wirklich realisiert werden. Die Ausgaben für diese arbeits- und kostenintensiven Maßnahmen übernimmt die Bürgerinitiative. Auch dies erspart dem Bezirksamt Kosten für notwendige Initiativen zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichtes am Gross-Glienicker-See. Der Fortbestand der Stege ist dabei kein Hindernis.

Das Bezirksamt sollte den Mut haben, diesen Weg mit uns zu gehen. Wir sind bereit dazu!

Wir sind sicher und überzeugt davon, dass unsere Zielkonzeptionierung die beste Lösung für den See und der beste Weg für alle sein wird. Wer den See schützen will, kann keinen Uferwanderweg fordern.

* Hier der Link zum BVV-Beschluss

 

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